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Leipold/Heintz siegen, Börner behält die Führung

Zum zweiten von drei Läufen des Bergwinkel-Autocross-Cups heulten am Samstag die Motoren auf dem Ewald-Pauli-Ring. Zahlreiche Zuschauer sahen in Hohenzell ein spektakuläres Rennen mit einem strahlendem Lokalmatador als Sieger.

"Das wird eine harte Nuss" war sich der Schlüchterner Thomas Leipold vor dem Finallauf sicher. Gemeint war der schwarze Audi 100 Quattro von Weis/Kurz/Jussi mit der Nummer 40. Dieser hatte den ersten Qualfikationslauf für sich entschieden, bevor das Team Leipold/Camille Heintz mit seinem schneeweißen VW Golf II den Qualilauf Nummer zwei gewann.

"Das wird eine harte Nuss" war sich der Schlüchterner Thomas Leipold vor dem Finallauf sicher. Gemeint war der schwarze Audi 100 Quattro von Weis/Kurz/Jussi mit der Nummer 40. Dieser hatte den ersten Qualfikationslauf für sich entschieden, bevor das Team Leipold/Camille Heintz mit seinem schneeweißen VW Golf II den Qualilauf Nummer zwei gewann.

Die Zutaten für einen spannenden Finallauf waren angerichtet, zumal in den Startreihen hinter Audi und Golf der rote Mitsubishi Colt von Michael Nuffer (Cup-Sieger 2012 in der 2WD Wertung) sowie die Seat Ibiza von Frank Börner und dem Team Lukas Hornung/Alexander Rau bereits auf der Lauer lagen. Die Sonne hatte den Ewald-Pauli-Ring ausgetrocknet, die Bewässerung der Strecke hielt jeweils nur kurz an. Pünktlich um 17 Uhr ging sie los, die Hatz über 45 Minuten.

Am Start setzte sich der Frankfurter Audi vor dem Schlüchterner Golf durch, doch bereits in der ersten Runde übernahm Thomas Leipold, der den Startturn fuhr, die Führung und setzte sich scheinbar mühelos ab, bevor er planmäßig an seinen langjährigen Förderer, Freund und jetzt Teamkollegen Camille Heintz übergab.

Hinter Leipold brannte die Luft, auch das Feld legte einen guten Speed an den Tag, und das Rennen vermittelte mehr den Eindruck eines Sprint- als eines Langstreckenrennens. Während der gesamten Renndauer trugen die Piloten harte, aber insgesamt faire Duelle aus, wobei die aufgewirbelten Staubwolken der Vordermänner den Fahrern dahinter das Leben nicht leichter machte – umso bemerkenswerter, dass das Rennen ohne nennenswerte Zwischenfälle stattfand.

Dementsprechend fiel auch das Urteil von Patrick Siebert, Schriftführer des MSC Schlüchtern, aus: "Der Finallauf war sensationell." Auch in den Qualifikationsläufen blieben grobe Unsportlichkeiten aus. In der Fahrerbesprechung vor Beginn der Veranstaltung hatte MSC-Vorsitzender Harald Köpf auf die Verhaltensregeln verwiesen.

Etwas für das Kuriositätenkabinett bot das Team Auto Racing Service Luxemburg, als dessen Honda Civic im ersten Qaulilauf am Ende der ersten, von zwei Einführungsrunden am Führungsfahrzeug vorbeizog.

Leipold/Heintz demonstrierten im Finale ihr Fahrkönnen in ihrem technisch optimal vorbereiteten Gefährt und siegten souverän. Als die zuvor erwartete, harte Nuss kristallisierte sich im Rennverlauf jedoch nicht das Audi-Cross-Team Frankfurt heraus, sondern der Seat von r&h-Racing. Hornung/Rau waren die einzigen, die nicht überrundet wurden und so den zweiten Platz verbuchten. Sichtlich zufrieden präsentierten sie sich nach dem Rennen im Fahrerlager. Lukas Hornung: "Es gab sehr viele Zweikämpfe aber nur eine brenzlige Szene im 'Loch', die aber auch ohne Dreher blieb. Jetzt ist natürlich der Cup-Sieg das Ziel, nachdem es im Vorjahr nicht geklappt hat."

Die Chancen dafür stehen gut: In Abwesenheit von Jan Hendricks, der den ersten Lauf im Mai gewonnen hatte, übernahmen die r&h-Racing-Fahrer mit 67 Punkten Platz eins in der Gesamtwertung. Den Platz an der Sonne teilen sie sich aber mit Frank Börner. Der Elmer brachte seinen Seat auf dem dritten Rang ins Ziel, und berichtete ebenfalls von einem aufregenden Rennen: Er hatte seinen Schreckensmoment in der zweiten Kurve, aber auch bei ihm blieb der Kontakt ohne Konsequenzen.

Börners Chancen, beim dritten und letzten Lauf am 12. Oktober den Cup zu holen, sind jetzt sehr gut. Zu sicher sind sich die Leader jedoch nicht. Bei 35 zu vergebenden Punkten für den Sieger gibt es eine ganze Reihe Fahrer vom Schlage Nuffer, Garten, Sachs, und Stroth die sich noch berechtigte Hoffnungen auf den Pott machen können.

Keine Chance auf den Gesamtsieg sieht Thomas Leipold nach seinem Ausfall mit technischem Defekt im Mai. Was in diesem Jahr drin gewesen wäre zeigten Leipold/Heintz auf eindrucksvolle Weise. Der Aufbau des Golfs hat eineinhalb Jahre gedauert. Dabei spielte Camille Heintz eine große Rolle. In seiner Karriere fuhr der Luxemburger als Rallye-Beifahrer viele verschiedene Fabrikate, unter anderem eine WM-Rallye im Werks-Mitsubishi, und verfügt über ein unschätzbares Wissen. Den Ewald-Pauli-Ring kennt er seit Anfang der 80er Jahre, und viele Freundschaften sind seitdem im Schlüchterner Umfeld entstanden. Nur der Bergwinkel-Autocross-Cup brachte ihm kein Glück, meistens wurde sein Engagement mit einem Ausfall belohnt.

Mit dem neuen Golf sollte nun alles anders werden. Akribisch wurden die Komponenten ausgewählt und schließlich unter der Karosse des früheren Postautos vereint. Sektdurchdrängt strahlte Heintz nach der Siegerehrung: "Nach all den Rennausfällen, ist das hier nicht nur ein Sieg. Das ist Balsam für die Seele."

Beim MSC Schlüchtern zeigt man sich zufrieden. Mit 43 Startern war das Feld dieses Laufs etwas dünn, jedoch bewies das Finale, dass die Qualität stimmt. Die beiden Erstplatzierten legten während der 45-minütigen Renndauer auf dem 0,960 Kilometer langen Rundkurs 60 Runden zurück.

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